Gegründet 1988 von der Hoechst AG.
Stiftungszweck:
Unmittelbare Förderung der Wissenschaft in Form von Forschungsstipendien an Partneruniversitäten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde von der Firma Hoechst-AG, Frankfurt, anlässlich ihres 125-jährigen Firmenjubiläums errichtet. Sie vergibt jährlich zwei Forschungsstipendien an Nachwuchswissenschaftler*innen der JGU, die einen Aufenthalt an Partneruniversitäten absolvieren.
Kontakt:
Dr. Markus Häfner
Leiter Abteilung Internationales
Tel.: +49 6131 39-20795
E-Mail
Gegründet 2025 von Klaus Hammer
Stiftungszweck:
Die Marliese und Klaus Hammer-Stiftung fördert Bildung, Wissenschaft und kulturellen Austausch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihr Themenspektrum umfasst Kunst und Kultur, medizinische Forschung, Volks- und Berufsbildung sowie den internationalen Austausch und die Stärkung kultureller Toleranz und Völkerverständigung – sowohl an der JGU als auch in der breiten Gesellschaft.
Kurzbeschreibung:
Die 2025 gegründete Marliese und Klaus Hammer-Stiftung ist eine zeitlich befristete Verbrauchsstiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung. Sie wurde von Klaus Hammer nach dem Tod seiner Ehefrau Marliese Hammer ins Leben gerufen, um das langjährige Engagement des Ehepaars für die JGU fortzuführen. Die Stiftung setzt sich für Studierende, wissenschaftliche Projekte und den kulturellen Austausch ein und wird aktiv vom Stifter begleitet.
Dem Beirat der Stiftung gehören neben Stifter Klaus Hammer auch Prof. em. Dr. Ingwer Ebsen (Professur für Öffentliches Recht, insbesondere Sozialrecht, Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Engelbert J. Günster (Aufsichtsrat der Stiftung Mainzer Universitätsfonds), Dipl.-Kaufmann Hans-Georg Schnücker (ehem. Geschäftsführer der Verlagsgruppe Rhein Main), Dr. Kerstin Burck (Kanzlerin der JGU) und Dr. Ewa Vittorias (Geschäftsführerin der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung) an.
Gegründet 2024 von der SAENTIS Family Office GmbH, Mainz.
Stiftungszweck:
Förderung von Wissenschaft und Forschung, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, von Kunst und Kultur, von internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie des bürgerschaftlichen Engagements an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Zweck der Stiftung ist auch die Beschaffung von Mitteln gemäß § 58 Nr. 1 AO zur Förderung der genannten Zwecke durch eine andere Körperschaft oder juristische Person des öffentlichen Rechts.
Kurzbeschreibung:
Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln durch Spenden oder Zuwendungen sowie durch die Vermögensverwaltung für die
- finanzielle Förderung von Forschungsprojekten und künstlerischen Entwicklungsvorhaben
- finanzielle Förderung von Lehrprojekten sowie Vorhaben der wissenschaftlichen und künstlerischen Weiterbildung
- finanzielle Förderung von Aktivitäten zu Pflege und Ausbau des Netzwerks der JGU einschließlich der Alumniarbeit
- finanzielle Förderung wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen der JGU
- Vergabe von Preisen und Stipendien.
Gegründet 2005 von Sibylle Kalkhof-Rose und Dr. Eckhart Koch.
Stiftungszweck:
Förderung von Forschung und Lehre, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses an der JGU.
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung fördert junge Wissenschaftlerinndn und Wissenschaftler an der JGU durch die Vergabe von Preisen und durch die Gewährung von Sachmitteln für exzellente Forschungsvorhaben aller Fachbereiche.
Gegründet 1966 von Dr. Karl Feldbausch.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft auf den Gebieten der Katholischen Theologie und der systematischen zoologischen und botanischen Forschung.
Fachbereiche:
01 – Katholische und Evangelische Theologie, Katholisch-Theologische Fakultät
10 – Biologie
Kurzbeschreibung:
Mit Erbvertrag vom 29. Juli 1966 wurde die JGU als Erbin Dr. Karl Feldbauschs eingesetzt und errichtete aus dem Nachlass die gemeinnützige Stiftung Dr. iuris utriusque Karl Feldbausch.
Die Stiftung vergibt Sachbeihilfen sowie Zuschüsse an würdige und bedürftige Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät der JGU; auf Antrag werden im Fachbereich Biologie Zuschüsse zu systematischen Arbeiten in den Gebieten der Botanik und der Zoologie gewährt.
Gegründet 1977 vom damaligen Akademischen Auslandsamt der JGU aus zweckgebundenen Mitteln.
Stiftungszweck:
Förderung von Forschung und Lehre im Bereich der Beziehungen der JGU zu ihren Partnerhochschule.
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung fördert insbesondere Aufenthalte von Gastprofessorinnen und -professoren von Partnerhochschulen der JGU.
Kontakt:
Benjamin Grosch
Abteilung Internationales
Tel.: +49 6131 39-24147
E-Mail
Gegründet 1952 von General André Francois-Poncet, Hoher Kommissar und Botschafter Frankreichs in Westdeutschland von 1949 bis 1955.
Kurzbeschreibung:
Das Stiftungsvermögen kommt dem Gesamthaushalt der JGU zugute, Erträge fließen insbesondere in die Förderung von Forschung und Lehre.
Gegründet 1998 durch Prof. Dr. Antonie Wlosok.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft an der JGU auf dem Gebiet der Spätantike und auf dem Gebiet der Rezeptionsgeschichte der augusteischen Dichter.
Fachbereich:
07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde von Prof. Dr. Antonie Wlosok, Seminar für Klassische Philologie, anlässlich ihrer Emeritierung eingerichtet. Sie vergibt regelmäßig Preise an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für herausragende Dissertationen, Habilitationsschriften oder vergleichbare Arbeiten am Seminar für Klassische Philologie.
Kontakt:
Dr. Ewa Vittorias
Leiterin Universitätsförderung der JGU
Geschäftsführerin JGU-Stiftung
Tel. +49 6131 39-20740
E-Mail
Gegründet 2004 von Roman Becker, Dr. Stefan Dahlem, Henrike Dores, Dr. Hans-Dieter Gärtner, Dr. Sabine Holicki, Dr. Carsten Reinemann, Simone Stein.
Stiftungszweck:
Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis, der akademischen Bildung und Ausbildung und von Wissenschaft und Forschung im Sinne der ehemaligen und gegenwärtigen Studierenden und Mitarbeitenden des Instituts für Publizistik der JGU.
Fachbereich:
02 – Sozialwissenschaften, Medien und Sport
Gegründet 1999 von Ewald Hibbeln.
Stiftungszweck:
Förderung der Geschichtswissenschaft an der JGU.
Fachbereich:
FB 07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung vergibt Preise für vorzügliche schriftliche wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere Magister- und Doktorarbeiten, aber auch überdurchschnittliche Hauptseminararbeiten.
Kontakt:
Prof. Dr. Jan Kusber
FB 07, Historisches Seminar
Tel.: 06131 39-22811
E-Mail
Gegründet 1980 durch Paul August Georg Hartmann.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie an der JGU.
Fachbereich:
07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kurzbeschreibung:
Paul August Georg Hartmann hat die JGU als Erbin eingesetzt. Die Stiftung wurde aus dessen Nachlass gegründet.
Kontakt:
Prof. Dr. Heide Frielinghaus
FB 07, Institut für Klassische Archäologie
Tel.: +49 6131 39-22174
E-Mail
Gegründet 1985 durch Dr. Gisela Spennemann-Haupt.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft an der JGU auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie im östlichen Mittelmeerraum.
Fachbereich:
07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung beruht auf einem Vermächtnis, das Dr. Gisela Spennemann-Haupt der JGU zugedacht hat. Sie vergibt Stipendien an Studierende.
Kontakt:
Prof. Dr. Heide Frielinghaus
FB 07, Institut für Klassische Archäologie
Tel.: +49 6131 39-22174
E-Mail
Gegründet 1989 von Prof. Dr. Friedrich Schubel und Annamaria Schubel.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft im Bereich der Englischen Philologie an der JGU.
Fachbereich:
05 – Philosophie und Philologie
Kurzbeschreibung:
Professor Dr. Friedrich Schubel war von 1957 bis 1962 Ordinarius für Englische Philologie an der JGU. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Annamaria Schubel vermachte er der JGU im Jahr 1989 einen Anteil am Verkaufserlös eines Hausgrundstücks in Wiesbaden. Aus diesem Kapital wurde die Professor Dr. Friedrich Schubel-Stiftung errichtet.
Die Stiftung vergibt Preise und Stipendien an würdige und bedürftige Studierende des Department of English and Linguististics am Fachbereich 05 – Philosophie und Philologie.
Kontakt:
Prof. Dr. Britta Mondorf / Christiane Dinger
FB 05, Department of English and Linguistics
Tel.: 06131 39-22266
E-Mail
Gegründet 1999 von Prof. em. Dr. Gustav H. Blanke.
Stiftungszweck:
Förderung der mit dem Lebenswerk von Gustav Blanke verbundenen Forschung in der Amerikanistik am Fachbereich 06 – Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft – der JGU.
Fachbereich:
06 – Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft
Kurzbeschreibung:
Prof. Dr. Gustav Blanke war von 1967 bis 1979 Ordinarius für Amerikanistik am damaligen Fachbereich für Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der JGU in Germersheim.
Die Stiftung zeichnet Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Amerikanistik für Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften oder vergleichbare Arbeiten aus.
Kontakt:
Prof. Dr. Jutta Ernst
FB 06, Arbeitsbereich Amerikanistik
Tel.: 07274 508-35243
E-Mail
Gegründet 2009 durch Wiltrud Keitlinghaus.
Stiftungszweck:
Förderung von Wissenschaft und Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Fachrichtung Judaistik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der JGU.
Fachbereich:
01 – Katholische und Evangelische Theologie, Evangelisch-Theologische Fakultät
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung für Jüdische Studien möchte die Erinnerung an den 2004 verstorbenen evangelischen Pfarrer und Universitätsprofessor Günter Mayer bewahren und seinem Herzensanliegen, der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, entsprechen.
Die Stiftung fördert einschlägige Forschungsarbeiten, gewährt Sachmittel und finanziert die Beschäftigung von studentischen Hilfskräften.
Gegründet 1984 durch Dr. Erika Sulzmann, Irma Sulzmann und Roselore Sulzmann.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft im Bereich der ethnologischen, archäologischen und sprachwissenschaftlichen Forschung in Zaire und dessen Randgebieten.
Fachbereich:
07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung fördert Feldforschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der genannten Region; sie unterstützt bei der Auswertung der Ergebnisse dieser Feldforschung; sie fördert die Ausbildung zu den vorgenannten Aufgaben; zudem werden Auszeichnungen für herausragende einschlägige Abschlussarbeiten vergeben.
Vergabeverfahren:
Kontakt:
Dr. Anna-Maria Brandstetter
FB 07, Institut für Ethnologie und Afrikastudien
Tel.: +49 6131 39-20119
E-Mail
Gegründet 2011 durch Alfons Geib.
Stiftungszweck:
Förderung zur Erforschung der Alzheimer Krankheit
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Der Stifter Alfons Geib, der im Jahr 2007 verstarb, war der Universitätsmedizin Mainz, insbesondere der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie eng verbunden. Der Nachlass der Familie Geib bildet das Grundstockvermögen der gleichnamigen Stiftung. Anliegen der Stiftung ist es, die Erforschung der Alzheimer Krankheit in all ihren Facetten zu unterstützen.
Kontakt:
Dr. med. Katharina Geschke
Universitätsmedizin Mainz, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Tel.: +49 6131 17-7336
E-Mail
Gegründet 1965 durch Ella Tancré.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft an der Universitätsmedizin Mainz.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde zum Andenken an Dr. med. Erich Tancré, Wiesbaden, von dessen Witwe gegründet. Sie vergibt einmalige Stipendien (Preisgeld) an würdige Doktorandinnen und Doktoranden der Medizin an der JGU. Das Vorschlagsrecht liegt ausschließlich bei den betreuenden Professorinnen und Professoren des FB 04 – Universitätsmedizin.
Kontakt:
Fatos Berisha
Universitätsmedizin Mainz, Ressort Forschung und Lehre
Tel.: +49 6131 39-29395
E-Mail
Gegründet 1967 durch Hedwig St. Denis.
Stiftungszweck:
Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Krebsforschung und -bekämpfung.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung geht auf ein Vermächtnis von Hedwig St. Denis zurück.
Kontakt:
Fato Berisha
Universitätsmedizin Mainz, Ressort Forschung und Lehre
Tel.: +49 6131 39-29395
E-Mail |
Gegründet 2005 durch Prof. Dr. Martin Weber und Dr. Barbara Weber.
Stiftungszweck:
Förderung der Krankenversorgung, Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Palliativmedizin.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Anliegen der Stiftung ist es, die medizinische, psychische und seelsorgerische Betreuung und Begleitung der Patientinnen und Patienten dauerhaft sicherzustellen. Nur so kann Betroffenen ein Abschied in Würde und weitgehender Beschwerdefreiheit ermöglicht werden.
Aus den Mitteln der Stiftung sollen zusätzliche Ärzte, Pflegekräfte und Therapieformen finanziert werden, um die bestmögliche Betreuung, Pflege und Zuwendung für schwerstkranke und sterbende Menschen zu ermöglichen.
Gegründet 2016 durch Prof. Dr. Pol Maria Rommens (federführend).
Stiftungszweck:
Förderung der Lehre, der Grundlagenforschung und klinischer Studien auf dem Gebiet der Alterstraumatologie an der Universitätsmedizin der JGU.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Verletzungen des Bewegungsapparates nehmen im hohen Alter stetig zu. Diese Verletzungen weisen spezifische Merkmale auf, denn durch eine stark herabgesetzte Knochendichte kommt es zu neuen, komplexen Frakturformen. Eine besondere und bei Älteren immer häufiger vorkommende Verletzung ist die Beckenfraktur, die sich von derselben Verletzung im jüngeren Erwachsenenalter deutlich unterscheidet. Das Risiko von Operationen zur Wiederherstellung der Knochenstabilität ist bei betagten Patientinnen und Patienten durch Nebenerkrankungen erhöht. Es bedarf deshalb gleich effektiver, aber weniger invasiver Operationstechniken.
Es ist Aufgabe der Mainzer Trauma-Stiftung, die Forschung auf diesem Gebiet der Alterstraumatologie zu fördern und zur Entwicklung und Anwendung neuer Behandlungsmethoden beizutragen. Ziel ist es, die Lebensqualität Betroffener bestmöglich zu erhalten.
Die Stiftung
- fördert die Erforschung von Mechanismen der Alterung des Skeletts und deren Therapie
- fördert klinische Studien zur Entstehung von Beckenring- und Hüftpfannenverletzungen im Alter, deren Diagnostik, spezifische Eigenschaften und Behandlung
- vergibt Preise für exzellente wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Alterstraumatologie.
Gegründet 2006 durch Almut Diethelm.
Stiftungszweck:
Förderung der onkologischen Forschung an der JGU durch eine Preisvergabe an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für hervorragende abgeschlossene Dissertationen und Habilitationen im Bereich der Onkologie.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Almut Diethelm rief die Stiftung zum Andenken an ihren Gatten ins Leben. Prof. Dr. med. Lothar Diethelm (1910-2000) studierte Medizin an den Universitäten Zürich, Königsberg, München und Kiel. Seine radiologische Ausbildung begann er in den 30-er Jahren in Danzig und setzte sie später in Berlin fort. Nach seiner Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahr 1945 übernahm Diethelm die Leitung der Röntgenabteilung der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel. Von 1961 bis zu seiner Emeritierung 1978 war Lothar Diethelm Direktor am damaligen Institut für Klinische Strahlenkunde am Klinikum der JGU.
Diethelm war einer der Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (1971). Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde Lothar Diethelm national und international vielfach ausgezeichnet, u. a. mit der Ehrenmitgliedschaft und der Albers-Schönberg-Medaille der deutschen Röntgengesellschaft.
Gegründet 2006 durch Susanne Marie Sofie Haufen.
Stiftungszweck:
Förderung von bedürftigen Studierenden im Fach Medizin und Epidemiologie durch Gewährung eines Stipendiums.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde von Susanne Marie Sofie Haufen errichtet, die seit Gründung des Instituts für Medizinische Statistik und Dokumentation (heute IMBEI) dort als Sekretärin tätig war. Sie hat die Aufbauarbeit des Instituts als Mitarbeiterin von Prof. Koller durch außergewöhnlichen persönlichen Einsatz nachhaltig unterstützt und das Institutsleben wesentlich mitgeprägt.
Um die Entwicklung des Fachgebiets weiter zu fördern, hat sie testamentarisch die Verwendung ihrer Ersparnisse für die Gründung einer Stiftung zugunsten der Medizin verfügt.
Es werden Stipendien in Höhe von maximal € 300,- pro Monat für höchstens 12 Monate gewährt.
Vergabeprozess:
Anträge auf Förderung können laufend eingereicht werden.
Bewerbungsunterlagen:
- Skizze der geplanten Doktor-/Diplom- oder Masterarbeit
- Kurzgutachten des Betreuers / der Betreuerin
- Darlegung der finanziellen Situation
- Lebenslauf
Kontakt:
Prof. Dr. Konstantin Strauch
Universitätsmedizin Mainz, Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)
Tel.: +49 6131 17-3252
E-Mail
Gegründet 1996 durch Dr. Wulf Vater.
Stiftungszweck:
Förderung von Wissenschaft und Forschung im Kontext von Ionenkanal- und Transporterforschung, insbesondere im Hinblick auf originelle, neuartige experimentell-pharmakologische Modelle zur therapeutischen Anwendung.
Fachbereich:
04 – Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Dr. Wulf Vater (1917–2007) war ein deutscher Pharmakologe. Er trug wesentlich zur Entwicklung des Arzneistoffs Nifedipin bei, der u. a. zur Behandlung von Hypertonie eingesetzt wird und zu einem der erfolgreichsten Arzneimittel der Bayer AG wurde.
1996 entschloss sich Wulf Vater zur Errichtung einer Stiftung an der JGU, um die mit seinem wissenschaftlichen Lebenswerk untrennbar verbundene Grundlagenforschung einschließlich der therapeutischen Anwendung der Dihydropyridine zu fördern. Seitdem hat die Stiftung insbesondere den Wulf Vater-Dihydropyridine-Forschungspreis ausgeschrieben. Dieser wird an im deutschsprachigen Raum tätige, industrieunabhängige Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen vergeben.
Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Förstermann
Universitätsmedizin Mainz, Institut für Pharmakologie
Tel. +49 6131 17-9289
E-Mail
Gegründet 2024 durch Andreas Gepp und Anne Strube.
Zweck des Stiftungsfonds:
Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Förderung von Kunst und Kultur sowie die Förderung von künstlerischer Praxis, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Kammermusik an der Hochschule für Musik Mainz.
Fachbereich:
Hochschule für Musik Mainz
Kurzbeschreibung:
Andreas Gepp war ab 1988 an der JGU tätig, zunächst als Leiter der Personalabteilung, später auch als Stellvertretender Kanzler. Nach seinem Ruhestand 2017 blieb er der JGU verbunden, u. a. als Förderer des Deutschlandstipendiums und sein Engagement im Freundeskreis des Botanischen Gartens. Seit Kindheitstagen ist er musikalisch aktiv.
Anne Strube war viele Jahre als Gymnasiallehrerin für Englisch und Erdkunde an einer hessischen Privatschule tätig. Nun im Ruhestand ist sie als ausgebildete Mediatorin Teil eines Mediatoren-Netzwerks. Auch sie ist von klein auf musisch geprägt und war vor ihrem Eintritt in den Schuldienst als Tanz- und Bewegungstherapeutin tätig.
Gemeinsam gründete das Ehepaar den Andreas Gepp und Anne Strube Stiftungsfonds für Kammermusik, um Nachwuchsmusikerinnen und -musikerin an der Hochschule für Musik Mainz in diesem Bereich zu fördern.
Zum Vermögen des Stiftungsfonds gehört auch eine Violine, die an Studierende der Hochschule für Musik verliehen wird.
Gegründet 2023 durch Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel.
Stiftungszweck:
Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe an der Hochschule für Musik.
Fachbereich:
Hochschule für Musik Mainz
Kurzbeschreibung:
Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel haben beide an der JGU Physik studiert und sind seit Jahren vielfältig an der JGU engagiert. Seit Jahren gehören sie auch zum interessierten Publikum der Veranstaltungen und zu den Förderern der Hochschule für Musik Mainz. Dieses Engagement mündete in die Gründung ihrer dritten Stiftung an der JGU.
Die Dres. Göbel Stiftung für Musik fördert Kultur- und Bildungsveranstaltungen der Hochschule für Musik, die künstlerische, künstlerisch-pädagogische und künstlerisch-wissenschaftliche Lehre und entsprechende Entwicklungsvorhaben sowie exzellente Nachwuchsmusikerinnen und -musiker der Hochschule.
Gegründet 2024 durch Elke Waldeck.
Stiftungszweck:
Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Förderung von künstlerischer Praxis, Wissenschaft und Forschung im Studienbereich Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mainz.
Fachbereich:
Hochschule für Musik Mainz
Kurzbeschreibung:
Im Bewusstsein der sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung musischer Bildung richtet die Elke und Franz Waldeck-Stiftung ihren Fokus auf den Studienbereich Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mainz. Ziele der Stiftung sind insbesondere
- die finanzielle Förderung von Kooperationen der Hochschule mit einschlägigen Institutionen der Praxis wie z. B. Kindertagesstätten
- die finanzielle Unterstützung von künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Projekten, die innovative Ansätze in der Elementaren Musikpädagogik entwickeln und umsetzen
- die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und Lehrprojekten, die sich mit den Grundlagen und Methoden der Elementaren Musikpädagogik befassen
- die Ermöglichung von Veranstaltungen, Workshops und Fortbildungen für Eltern und Erziehungsberechtigte, um das Bewusstsein für die Bedeutung und den Wert der Elementaren Musikpädagogik zu stärken und ihre aktive Beteiligung zu fördern
- die finanzielle Förderung von Veranstaltungen, Projekten und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte und Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der Elementaren Musikpädagogik.
Gegründet 2013 durch Wolfgang Blanke.
Stiftungszweck:
Erforschung, Veröffentlichung und Würdigung bemerkenswerter Positionen und Leistungen in der Malerei weltweit. Hierbei sollen die Bedeutung des Begriffs „Malerei“ und seine Grenzen bei der Betrachtung im Mittelpunkt stehen.
Fachbereich:
Kunsthochschule Mainz
FB 07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften, Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Abteilung Kunstgeschichte
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung versteht sich auch als Beitrag zum Kulturbetrieb der Stadt Mainz.
Sie vergibt Preise bzw. Stipendien in Verbindung mit einer Ausstellung und fördert begleitende Gastvorträge, Tagungen und Publikationen.
Gegründet 1973 durch Helene Todt.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft im Bereich der Chemie durch die Gewährung einmaliger Stipendien an würdige Doktorandinnen und Doktoranden der Chemie und Pharmazie für hervorragende wissenschaftliche Leistungen.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde errichtet zum Andenken an den verstorbenen Ehemann der Gründerin, Adolf Todt. Todt war ehemals Vorsitzender des Vorstands der Kalle AG, Wiesbaden-Biebrich.
Kontakt:
Geschäftsführung FB 09
E-Mail
Gegründet 1962 durch Martha Scheuing.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft in den Bereichen Chemie und Pharmazie.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde von Martha Scheuing, geb. Steiger, zum Andenken an ihren am 17. September 1948 verstorbenen Ehemann, den Chemiker Dr. Georg Scheuing (Leiter der wissenschaftlichen Abteilung der Firma C. H. Boehringer Sohn, Ingelheim), gegründet. Die Stiftung vergibt Stipendien an würdige und bedürftige Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich von Chemie und Pharmazie an der JGU; alternativ werden auch Kosten für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Chemie übernommen.
Vergabeprozess:
- Einreichungsfrist: 15. November jedes Jahres
- Dauer: max. 2 Jahre
- Höhe: Orientiert sich an den persönlichen Verhältnissen und an der Stipendienrichtlinie der JGU
- Nähere Informationen zum Vergabeprozess finden Sie auf der Webseite des Fachbereich 09 (Link: FB 09)
Kontakt:
Geschäftsführung FB 09
E-Mail
Gegründet 1968 durch Dr. Marie-Friedricke Wagner.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft und wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Ökologie im Fachbereich Biologie an der JGU.
Fachbereich:
10 – Biologie
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde mit dem Vermächtnis von Dr. Marie-Friedericke Wagner ins Leben gerufen. Sie vergibt Sach- und Exkursionsmittel an geeignete Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschafter der Biologie für Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften oder vergleichbare Arbeiten.
Kontakt:
Geschäftsführung FB 10
Tel.: +49 6131 39-26982
E-Mail
Gegründet 2017 durch Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel.
Stiftungszweck:
Förderung der Wissenschaft am Fachbereich 08 – Physik, Mathematik und Informatik der JGU.
Fachbereich:
08 – Physik, Mathematik und Informatik
Kurzbeschreibung:
Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel haben beide an der JGU Physik studiert und sind seit Jahren vielfältig an der JGU engagiert. Als besonderen Ausdruck ihrer Verbundenheit gründeten sie die „Dres. Elke und Rainer Göbel-Stiftung“. Die Stiftung trägt zur Förderung vor allem internationaler Studierender im Fach Physik und zur Stärkung der Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen des gesamten Fachbereichs 08 mit der JGU bei. Zudem werden Dissertationspreise vergeben.
Kontakt:
Prof. Dr. Manuel Blickle
Dekan des FB 08
Tel.: +49 6131 39-23609
E-Mail
Gegründet 2021 durch Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel.
Stiftungszweck:
Förderung der Klima-Forschung an der JGU einschließlich des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Bereich.
Fachbereich:
08 – Physik, Mathematik und Informatik
Kurzbeschreibung:
Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel haben beide an der JGU Physik studiert und sind seit Jahren vielfältig an der JGU engagiert. Die Dres. Göbel Klima-Stiftung ist bereits die zweite Stiftung, die das Ehepaar an der JGU errichtet.
Die Stiftung verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses (z. B. Vergabe von Stipendien oder Reisebeihilfen zu Forschungs- und Studienaufenthalten im In- und Ausland an exzellente Studierende, Promovierende oder Postdocs der JGU, die sich mit klimabezogenen Fragestellungen beschäftigen)
- Förderung klimabezogener Forschungsvorhaben
- Förderung des internationalen und des interdisziplinären Austauschs im Kontext der Klimaforschung
- Vergabe von Preisen.
Gegründet 2017 durch Melitta Martin.
Stiftungszweck:
Förderung der Dokumentation des historischen Erzbergbaus auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung engagiert sich insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Mainz (Landessammlung für Naturkunde) und dem Institut für Geowissenschaften der JGU für die Ergänzung und Dokumentation relevanter Materialsammlungen und fördert Publikationen zu einschlägigen Themen. Die Aktivitäten der Stiftung, seinerzeit errichtet von dem Geologen Dr. Gerald Martin und seiner Frau Melitta Martin, reichen bis in die 1990-er Jahre zurück. 2017 wurde die Stiftung als Treuhandstiftung an der JGU neu errichtet.
Kontakt:
Dr. Bernd Herkner
Naturhistorisches Museum Mainz
Mitternacht/ Reichklarastraße 10
55116 Mainz
Tel.: +49 6131 12-2974
E-Mail
Gegründet 2024 durch Prof. Dr. Heidrun Anke und Prof. Dr. Timm Anke.
Stiftungszweck:
Förderung von Wissenschaft und Forschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Kontext von biologischer Wirkstoff-Forschung und Biotechnologie
Bereiche:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
10 – Biologie
Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF)
Universitätsmedizin
Kurzbeschreibung:
Biologische Wirkstoff-Forschung ist das wissenschaftliche Lebensthema von Prof. Dr. Heidrun Anke und Prof. Dr. Timm Anke. Sie erforschen seit 1975 systematisch Pilze auf Wirkstoffe, die in der Medizin oder im Pflanzenschutz Verwendung finden können. 1998 gründeten sie das Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF), das seit 2016 als außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz im Eigentum der JGU steht. 2021 bezog das Institut speziell für seine Bedürfnisse geschaffene Räumlichkeiten auf dem Mainzer Gutenberg-Campus.
Ziele der Stiftung sind inbesondere
- die Förderung der Forschung: Die Stiftung unterstützt einschlägige Forschungsvorhaben in den Bereichen Mikrobiologie, Naturstoffchemie sowie Biotechnologie, insbesondere solche, die innovative Ansätze verfolgen
- die Förderung von Transfer: Die Stiftung fördert die Anwendung von Forschungsergebnissen im Bereich biologischer Wirkstoffe mit dem Ziel, Lösungen für drängende globale Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Dies kann auch die Unterstützung von Ausgründungen aus der JGU und andere innovationsgetriebene Projekte einschließen
- die Förderung des internationalen und des interdisziplinären Austauschs im Kontext der Biotechnologie, biologischer Wirkstoffe und verwandter Themen
- die Vergabe von Preisen.
Kontakt:
Dr. Ewa Vittorias
Leiterin Universitätsförderung der JGU
Geschäftsführerin JGU-Stiftung
Tel. +49 6131 39-20740
E-Mail
Gegründet 1988 durch Karl Gückinger.
Stiftungszweck:
Förderung der Forschung und der Lehre am Fachbereich Chemie der JGU.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Karl Gückinger hat die Stiftungserrichtung an der JGU testamentarisch verfügt.
Die Stiftung vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende in den Bereichen Chemie und Pharmazie. Zudem werden Fortbildungs- und Forschungsseminare in den Bereichen Chemie und Pharmazie unterstützt.
Kontakt:
Prof. Dr. Pol Besenius
FB 09, Department Chemie
E-Mail
Gegründet 1986 durch Katharina Fasel [Prof. Dr. Hans Rochelmeyer].
Stiftungszweck:
Förderung von Forschung und Lehre im Bereich des Fachs Pharmazie an der JGU
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Professor Dr. Hans Rochelmeyer war langjähriger Ordinarius des damaligen Pharmazeutischen Instituts der JGU. Er trug 1950 die Kosten für einen Grundstückserwerb in Wertach und die Einrichtung eines Gebäudes aus privaten Forschungsmitteln für seine Arzneipflanzenforschung. Als der Zweck nicht länger erfüllt werden konnte, wurde das Anwesen verkauft und der Erlös in die Professor Rochelmeyer-Stiftung eingebracht.
Bei der Stiftungsgründung hat Rochelmeyers Erbin Katharina Fasel federführend mitgewirkt.
Die Stiftung unterstützt fachlich und zeitlich begrenzte Forschungsvorhaben, wissenschaftliche Arbeiten und Veröffentlichungen durch Beihilfen zu Forschungs- und Studienreisen sowie Studienaufenthalten im In- und Ausland oder durch Stipendien an Dozentinnen und Dozenten, Doktorandinnen und Doktoranden sowie besonders qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Vergabeprozess:
Stichtag jährlich zum 15. Oktober
Kontakt:
Prof. Dr. Mark Helm
FB 09, Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften (IPBW)
Tel.: +49 6131 39-25731
E-Mail
Gegründet 2019 durch Sylvia-Maria Kinder.
Stiftungszweck:
Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Bildung, Natur- und Umweltschutz, Kunst und Kultur am Botanischen Garten der JGU.
Fachbereich:
10 – Biologie
Kurzbeschreibung:
Mit den Stiftungsmitteln können Vorhaben finanziert werden, die den besonderen Charakter des Botanischen Gartens erhalten und pflegen – als einen Ort, an dem die Ästhetik der Natur erfahrbar ist und das Wissen über die Kulturgeschichte der Pflanzen bewahrt und vermittelt wird. Gefördert werden auch Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt, beispielsweise zum Schutz gefährdeter heimischer Wildpflanzenarten sowie Bildungsprogrammen des Botanischen Gartens, insbesondere der „Grünen Schule“.
Kontakt:
Dr. Ralf Omlor
Wissenschaftlicher Leiter des Botanischen Gartens
Tel.: +49 6131 39-22628
E-Mail
Gegründet 2015 auf Initiative von Prof. Dr. Peter Langguth.
Stiftungszweck:
Förderung von Forschung und Lehre in der Pharmazeutischen Technologie und Biopharmazie.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde aus zweckgebundenen Zuwendungen errichtet. Sie gewährt insbesondere Sachmittel, finanziert studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte und vergibt Stipendien.
Kontakt:
Prof. Dr. Peter Langguth
FB 09, Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften (IPBW)
Tel.: +49 6131 39-25746
E-Mail
Gegründet 1996 vom damaligen Institut für Edelsteinforschung an der JGU..
Stiftungszweck:
Förderung von Forschung und Lehre im Bereich der Edelsteinforschung an der JGU.
Fachbereich:
09 – Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde aus zweckgebundenen Zuwendungen errichtet.
Sie gewährt insbesondere Sachmittel, finanziert studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte und vergibt Stipendien.
Kontakt:
Prof. Dr. Roman Botcharnikov
FB 09, Institut für Geowissenschaften
Tel.: +49 6131 39-22295
E-Mail
Gegründet 2005 durch die Freunde der Universität Mainz e. V. (beruhend auf einer Spende der Alfed Teves GmbH).
Stiftungszweck:
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU
Fachbereich:
03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung beruht auf einer Spende der Alfred Teves GmbH (später Continental Teves AG & Co. oHG). Sie wurde vor der Stiftungsgründung von den Freunden der Universität Mainz e. V. verwaltet.
Die Alfred Teves-Stiftung vergibt insbesondere jährlich Dissertationspreise an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem FB Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
Kontakt:
Dekanat Fachbereich 03
E-Mail
Gegründet 2008 durch Beate Christine Kuohn.
Stiftungszweck:
Anschaffung strafrechtlicher Studienliteratur für die Bibliothek des Fachbereichs 03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Mainz; Förderung strafrechtlicher Unterrichtsveranstaltungen; Vergabe von Druckkostenzuschüssen; Unterstützung besonders befähigter Promovierender und Habilitandinnen und Habilitanden.
Fachbereich:
03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Kurzbeschreibung:
Die Stiftung wurde errichtet zum Gedenken an Julia Kuohn (1983–2007), die an der JGU Jura studiert hatte.
Kontakt:
Prof. Dr. Jörg Scheinfeld
FB 03, Abt. Rechtswissenschaft
Tel.: +49 6131 39-22058
E-Mail
Gegründet 1983 durch Klara-Lang-Hinrichsen.
Stiftungszweck:
Förderung fähiger Strafrechtlerinnen und Strafrechtler des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU durch die Vergabe von Stipendien und Sachbeihilfen. Ausgenommen von der Förderung sind Inhaberinnen und Inhaber von C 3- und C 4-Professuren bzw. W 2- oder W 3-Professuren.
Fachbereich:
03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Kurzbeschreibung:
Prof. Dr. Dietrich Lang-Hinrichsen (1902–1975) war Richter am Bundesgerichtshof und lehrte nach seinem Ausscheiden aus dem Richteramt ab 1964 als ordentlicher Professor für Straf- und Strafprozessrecht an der JGU. Seine Witwe errichtete die Stiftung testamentarisch zu seinem Andenken.
Kontakt:
Prof. Dr. Michael Hettinger
FB 03, Abt. Rechtswissenschaft
Tel.: +49 6131 39-22058
E-Mail