Dr. Wulf Vater (1917–2007) war ein deutscher Pharmakologe. Er trug wesentlich zur Entwicklung des Arzneistoffs Nifedipin bei, der u. a. zur Behandlung von Hypertonie eingesetzt wird und zu einem der erfolgreichsten Arzneimittel der Bayer AG wurde.

1996 entschloss sich Wulf Vater zur Errichtung einer Stiftung an der JGU, um die mit seinem wissenschaftlichen Lebenswerk untrennbar verbundene Grundlagenforschung einschließlich der therapeutischen Anwendung der Dihydropyridine zu fördern. Seitdem hat die Stiftung insbesondere den Wulf Vater-Dihydropyridine-Forschungspreis ausgeschrieben. Dieser wird an im deutschsprachigen Raum tätige, industrieunabhängige Einzelpersonen oder Arbeits­gruppen ver­geben.

Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Rezeptorforschung, einschließlich der Ionenkanalforschung.

Ausgezeichnet wird eine im deutschsprachigen Raum tätige, industrieunabhängige Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler, die bzw. der in den vergangenen fünf Jahren signifikant zum Verständnis zellulärer Signalmechanismen und deren therapeutischer Bedeutung beigetragen hat.

Prof. Dr. Frank Glorius, Organisch-Chemisches Institut der Universität Münster sowie drei seiner Mitarbeitenden: Arne Heusler, Julian Fliege und Tobias Wagener

Prof. Dr. Andreas Hilgeroth, Pharmazeut an der Uni Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Andreas Hilgeroth, Institut für Pharmazie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Dennis Schade, Abteilung Pharmazeutische/Medizinische Chemie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Dr. Sven Moosmang, Institut für Pharmakologie, Technische Universität München

PD Dr. Andrea Welling, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Technische Universität München

Dr. med. Alexander Milde, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Arbeitsgruppe Univ.-Prof. Dr. med. Rolf-Detlef Treede, Dr. med. Wolfgang Greffrath und Dr. med. Timo Kirschstein, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Prof. Dr. med. Hermann Nawrath, Pharmakologisches Institut, Universitätsmedizin Mainz

Prof. Dr. Markus Hecker, Dr. Marco Cattaruzza, Dr. Rolf Wachter und Dr. Andreas H. Wagner, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie, Universität Göttingen; Bereich Humanmedizin

Prof. Dr. Ursula Ravens und Prof. Dr. Klaus Andreas gemeinsam mit ihren Mitarbeitern Dr. Shengnan Li und Dr. Manfred Bräter, Technische Universität Dresden

Prof. Dr. med. Gerd Heusch, Direktor der Abteilung Pathophysiologie, Universitätsklinikum Essen

Dr. rer. nat. Renate Handrock, Institut für Pharmakologie, Universität zu Köln

Dr. rer. nat. Reinhard Berkels, Institut für Pharmakologie, Universität zu Köln

Dr. med. Charlotte Zimmer; Pathologie München-Nord

Prof. Dr. Fritz Boege; Direktor des Zentralinstituts für Klinische Chemie und Labordiagnostik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf