Boehringer Ingelheim Stiftung

Zweck der gemeinnützigen Boehringer Ingelheim Stiftung ist die "...ausschließliche und unmittelbare Förderung der medizinischen, biologischen, chemischen und pharmazeutischen Wissenschaft..."

Die Stiftung wurde im Jahr 1977 von Hubertus Liebrecht (1931-1991), einem ehemaligen Gesellschafter des Unternehmens Boehringer Ingelheim gegründet. Sie stiftet seit 1995 den Boehringer Ingelheim Preis, der jedes Jahr vom Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für hervorragende Forschung in der klinischen und theoretischen Medizin vergeben wird. Sie fördert bundesweit Forschungsprojekte in Medizin, Chemie, Pharmazie und Biologie und ermöglichte es als eine der ersten Einrichtungen, einem Nachwuchswissenschaftler in Deutschland eine selbstständige Forschergruppe aufzubauen. Sie unterstützte die Ausrichtung internationaler wissenschaftlicher Sommerschulen sowie ganz wesentlich die Gründung des Instituts für Humangenetik der Universität Mainz und stiftet Preise für wissenschaftliche Arbeiten (Dissertationen) zur Nachwuchsförderung in Medizin, Pharmazie und Chemie an der Universität Mainz.

(v.l.) Dr. Dr. Andreas Barner, Otto Boehringer, Ministerin Doris Ahnen, Ministerpräsident Kurt Beck und Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch (Foto: Peter Thomas)   Mit einer außergewöhnlichen Initiative stärkt die Boehringer Ingelheim Stiftung die Spitzenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität: Über einen Zeitraum von 10 Jahren fördert die Stiftung mit insgesamt 100 Mio. Euro die Errichtung und den Betrieb eines Exzellenzzentrums für Lebenswissenschaften.

Das neu zu gründende Institut werde von Größe und Ausstattung her internationale Standards der Spitzenforschung erfüllen, erklärten Otto Boehringer, Vorsitzender des Vorstands der Boehringer Ingelheim Stiftung, und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.

"Wir freuen uns, dass das Land Rheinland-Pfalz und die Johannes Gutenberg-Universität unsere Idee von zusätzlicher Spitzenforschung an der Universität Mainz sofort so positiv aufgegriffen haben und mittragen", erklärte Otto Boehringer im Rahmen der Pressekonferenz am 6. Februar 2009. "Angesichts des intensivierten Wettbewerbs und der internationalen Konkurrenz um die 'besten Köpfe' in der Wissenschaft möchten wir gerne das Land und die Universität Mainz unterstützen, ihre Spitzenforschung zu stärken und ihre internationale Sichtbarkeit zu erhöhen", betonte Boehringer.