Alexander Karl-Stiftung

Im Juli 2000 rief Alexander Karl, Geschäftsführer und Inhaber des BMW-Autohauses Karl+Co, die Alexander Karl-Stiftung ins Leben, die der unmittelbaren Förderung von Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten der Betriebswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaft und der Medizin dient. Insbesondere unterstützt die Stiftung konkrete Projekte der Universitätsmedizin sowie des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit den Zielrichtungen Automobilwirtschaft, Automobiltechnik und medizinische Aspekte der motorisierten Mobilität.

Alexander Karl übernahm 1954 als Juniorchef den Auf- und Ausbau des 1929 in Mainz gegründeten väterlichen Betriebes, der zunächst amerikanische Autos, später auch die Marken Auto-Union und Büssing vertrieb und seit 1953 zusätzlich als BMW-Händler fungiert. Alexander Karl konnte seine eigenen Studienwünsche aufgrund der Kriegs- und Nachkriegssituation und der damit verbundenen Notwendigkeit, den väterlichen Automobilbetrieb zu übernehmen, nicht realisieren. Dies und seine Verbundenheit zu Mainz und zur hiesigen Universität motivierten ihn zur Gründung der Alexander Karl-Stiftung zugunsten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Für sein herausragendes Engagement um die Förderung von Wissenschaft und Forschung für die Universität Mainz erhielt Alexander Karl am 22. Juli 2005 die Diether von Isenburg-Medaille. Alexander Karl ist am 3. Oktober 2009 nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben.

[v. l.: Alexander Karl und der damalige Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Michaelis]  Foto: Peter Pulkowski

 

Die Alexander Karl-Stiftung hat bis heute eine Vielzahl von Forschungsprojekten in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU und der Universitätsmedizin Mainz gefördert. Seit einigen Jahren vergibt die Stiftung zudem Deutschlandstipendien an Studierende der JGU.