Stiftung Mainzer Universitätsfonds

Die Stiftung Mainzer Universitätsfonds wurde 1781 im Rahmen einer Reform der Universität gestiftet, um erstmals eine sichere wirtschaftliche Basis für die Hochschule zu schaffen. Heute ist der Mainzer Universitätsfonds eine selbstständige, rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts. Die aus dem Stiftungsvermögen erwirtschafteten Erträge fließen in vollem Umfang an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz zur Förderung von Forschung und Lehre und zur Nachwuchsförderung. Für besonders qualifizierte Dissertationen bzw. herausragende künstlerische Leistungen wird beispielsweise der Preis der Johannes Gutenberg-Universität vergeben. Außerdem verleiht die Stiftung die Willy-Eberz-Medaille für studentisches Engagement und den Preis "Jugend forscht". Die Verteilung der Mittel erfolgt auf Antrag durch den Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Das Stiftungsvermögen umfasst 131 Wohnungen und 11 Einfamilienhäuser sowie ca. 400 Erbbaurechtsgrundstücke in bester Stadtlage von Mainz und in Rheinhessen. Ferner gehören der Stiftung ca. 850 ha landwirtschaftliche Flächen (Weinberge, Ackerland), von denen ein Teil der Weinberge in Spitzenlagen Rheinhessens zu finden ist. Damit gehört die Stiftung Mainzer Universitätsfonds zu den bedeutendsten Großgrundbesitzern in Rheinland-Pfalz.